Blog zu Legasthenie und Dyskalkulie

Arbeitskreis Legasthenie Bayern e.V.

Therapie

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Therapiekonzept

Unser modernes, multimodales Therapiekonzept basiert auf über 30 Jahren Erfahrung:

Ganzheitlicher Ansatz:

Kombinierte Lern- und Psychotherapie, das heißt kurz gefasst:

  1. Verbesserung der Leistung durch intensive Übungsbehandlung
  2. Förderung von Lernfreude, Motivation, Selbstvertrauen,
    sozialer Integration, Beseitigung oder Linderung emotionaler Probleme
  3. Stärkung der allgemeinen Lernvoraussetzungen wie z.B. Konzentration, Gedächtnis, Lernstrategien, eigenverantwortlichem Lernverhalten.

Alle drei Ansatzpunkte bedingen sich gegenseitig und sollten in einer Therapie berücksichtigt werden.

Individuell:

Kein einheitliches Programm für alle Kinder und alle Problemlagen, kein Pauken und keine sinnlosen Endloswiederholungen, sondern individuelle Ansätze, denen eine sorgfältige Fehleranalyse vorausgeht.

Wir holen das Kind da ab, wo es steht. Je nach Problemlage kommen unterschiedliche Therapiematerialien und Therapieprogramme zum Einsatz, bei Legasthenie z.B. orientiert an der alphabetischen, orthographischen oder morphematischen Stufe des Schriftspracherwerbs.

Anschaulichkeit und teilweise spielerisches Material motivieren die Kinder, fördern das Verstehen und eröffnen einen neuen Zugang zu den Themen.

Die individuellen Stärken des Kindes werden gezielt hervorgehoben, Erfolgserlebnisse systematisch gefördert.

Wissenschaftlich anerkannte Methoden:

Wichtig ist uns, dass Programme zur Anwendung kommen, die wissenschaftlich anerkannt sind, wie z.B. das Marburger Rechtschreibtraining, der Kieler Leseaufbau, Lautgetreue Rechtschreibförderung nach Reuter-Liehr u.a. bei Legasthenie, Mathematikus, Kieler Zahlenbilder u.a. bei Dyskalkulie.

Netzwerk: Eltern-Schule-Therapeut

Der Rückhalt in der Familie ist für ein Kind, das unter Legasthenie oder Dyskalkulie leidet, von immenser Bedeutung. Die Liebe und Zuwendung durch die Eltern trotz der schlechten Leistungen im Lesen, Schreiben oder Rechnen sind unbedingte Voraussetzung für eine positive Entwicklung des Kindes.

Unsere Therapeuten arbeiten daher eng mit den Eltern zusammen. Sie fördern dabei auch die ganz wichtige Entlastung der Eltern, die oft selbst extrem angespannt sind. Das Verhältnis zwischen Kind und Eltern darf nicht länger durch negative Hausaufgabensituationen belastet sein.

Der Schule kommen zentrale Aufgaben zu. Lehrer können viel zur Unterstützung der betroffenen Kinder beitragen und werden im Rahmen von Gesprächen mit dem Therapeuten in das Konzept mit eingebunden.

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